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VERKEHRSRECHT

Bußgeld erhalten?
35 % aller Einsprüche
sind erfolgreich.

Blitzer-Fehler, Messverfahren-Mängel, Beweislücken: Bußgeldbescheide sind häufig anfechtbar. Wir schätzen deine Erfolgs-Chance und vermitteln dich an spezialisierte Verkehrsrechts-Plattformen.

  • Punkte in Flensburg vermeiden, Fahrverbot abwenden.
  • Auch wirksam bei wiederholten Verstößen und Wiederholungstätern.
  • Einspruchsfrist nur 2 Wochen ab Zustellung. Jetzt handeln.
Schritt 1 / 425%

FRAGE 1 VON 3

Welches Vergehen wirft man dir vor?

Die Erfolgsquote eines Einspruchs hängt stark vom Vergehens-Typ ab.

  • 35 %

    Erfolgsquote

    Bei Einspruch gegen Geschwindigkeitsverstöße

  • 2 Wochen

    Einspruchsfrist

    Ab Zustellung des Bußgeldbescheids

  • 8 Punkte

    Führerschein-Limit

    Mehr Punkte in Flensburg = MPU oder Entzug

  • 1 Monat

    Mindest-Fahrverbot

    Ab 21 km/h zu schnell innerorts oder Wiederholung

In 3 Schritten zum Einspruch

Vom Bußgeldbescheid zur Verfahrenseinstellung.

  1. 01

    Schritt 01

    Bescheid hochladen

    Foto oder PDF des Bußgeldbescheids. Wir prüfen Vergehens-Typ, Messverfahren, Eichung und Beweislage gegen die aktuelle Rechtsprechung.

  2. 02

    Schritt 02

    Anwalt-Plattform wählen

    Geblitzt.de und Bussgeldcheck24 übernehmen den Einspruch. Du wählst, wer dich vor Bußgeldstelle und Amtsgericht vertritt.

  3. 03

    Schritt 03

    Verfahren eingestellt

    In 35 Prozent der Fälle wird der Bußgeldbescheid aufgehoben oder reduziert — ohne Geldstrafe, ohne Punkte, ohne Fahrverbot.

Geschwindigkeitsverstoß

Blitzer-Einspruch: 35 % Erfolgsquote

Geschwindigkeitsmessungen sind die häufigste Bußgeld-Quelle und gleichzeitig der Bereich mit der höchsten Anfechtungs-Chance. Häufige Fehlerquellen: nicht-geeichte Messgeräte, falsche Aufstellung des Blitzers, fehlerhafte Eichung im Messprotokoll, unscharfes Foto, falsche Fahrer-Identifikation.

Spezialisierte Anwälte beantragen Einsicht in das Messprotokoll und das Eichungsprotokoll. Findet sich auch nur EINE Unregelmäßigkeit, ist eine Einstellung des Verfahrens oder eine Reduzierung der Sanktion oft möglich.

  • 35 % aller Einsprüche gegen Geschwindigkeit erfolgreich
  • Eichungsprotokoll muss aktuell sein (max. 1 Jahr alt)
  • Fahrer-Identifikation per Foto häufig anfechtbar
  • Toleranzwert: 3 km/h bis 100 km/h, 3 % darüber

Rotlichtverstoß

Rotlichtverstoß: Messverfahren oft fehlerhaft

Ein qualifizierter Rotlichtverstoß (Rotphase länger als 1 Sekunde) führt zu 200 Euro Bußgeld, 2 Punkten und 1 Monat Fahrverbot. Doch: die Messung der Rotphase ist technisch anspruchsvoll und häufig fehlerbehaftet. Auch die Beweisführung — wer hat das Fahrzeug geführt? — bietet Ansätze für eine Anfechtung.

Wichtig: nach Einspruchseinlegung steht oft ein Strafmaß-Vergleich im Raum — Reduzierung auf einfachen Rotlichtverstoß ohne Fahrverbot.

Abstandsverstoß

Abstandsverstoß: Messverfahren komplex und anfechtbar

Abstandsmessungen erfolgen meist per Videomessung von Brücken. Die Auswertung erfordert genaue Frame-Analyse und ist technisch anspruchsvoll. Häufige Anfechtungs-Gründe: zu kurze Messstrecke, unklare Geschwindigkeit des Vordermanns, Notbremsung oder Spurwechsel des Vorfahrenden.

Bei Abstandsverstoß ab 5/10 des halben Tacho-Werts droht ein einmonatiges Fahrverbot. Eine Anfechtung lohnt sich daher fast immer.

Punkte & Fahrverbot

Punkte vermeiden, Fahrverbot abwenden

Punkte in Flensburg verfallen nach 2,5 bis 10 Jahren je nach Schwere des Vergehens. Ab 8 Punkten droht der Entzug der Fahrerlaubnis und meist eine MPU. Vor Erreichen der Punkte-Schwelle lohnt sich daher jede Anfechtung — auch wenn die Geldstrafe gering ist.

Bei drohenden Fahrverboten kann oft auf "Augenblicksversagen" oder Härtefall (berufliche Notwendigkeit) plädiert werden. Spezialisierte Anwälte kennen die örtlichen Amtsgerichts-Tendenzen und wissen, wann welcher Argumentations-Ansatz greift.

GESCHWINDIGKEIT INNERORTS PKW (2026)

Bußgeld + Punkte + Fahrverbot je nach km/h-Überschreitung.

+10 km/h30 €kein Verbot
+15 km/h50 €kein Verbot
+20 km/h70 €kein Verbot
+25 km/h115 €1 Pktkein Verbot
+30 km/h180 €1 Pkt1 Monat
+40 km/h260 €2 Pkt1 Monat
+50 km/h400 €2 Pkt1 Monat

PAA: Was fällt ins Verkehrsrecht

Was gehört alles zum Verkehrsrecht?

Verkehrsrecht umfasst alle rechtlichen Regelungen rund um den Straßenverkehr: Bußgeldverfahren bei Geschwindigkeits-, Rotlicht- und Abstandsverstößen, Punkte in Flensburg, Führerschein-Entzug und MPU, Unfallrecht (Schadensregulierung mit Versicherungen), Verkehrsstrafrecht (gefährliche Eingriffe, Trunkenheit, Fahrerflucht).

Auch zivilrechtliche Themen gehören dazu: Streit mit der eigenen Kfz-Versicherung, Streit mit dem Unfallgegner über Schadenshöhe, Mietwagen-Ersatzansprüche, Wertminderung. RechteKompass fokussiert auf den häufigsten Fall: Bußgeldbescheid-Einspruch.

PAA: Anwaltskosten

Wie hoch sind die Anwaltskosten im Verkehrsrecht?

Die Kosten richten sich nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz). Bei einem typischen Bußgeldverfahren mit 200 € Streitwert liegen die Anwaltsgebühren bei etwa 200 bis 400 € — exklusive Gerichtskosten. Bei Rechtsschutzversicherung mit Verkehrsbaustein werden diese Kosten zu 100 Prozent übernommen.

Spezialisierte Plattformen wie Geblitzt.de arbeiten oft mit Erfolgshonorar oder klären die Übernahme durch Rechtsschutzversicherung. Ohne Rechtsschutz und ohne Erfolg fallen typische Kosten von 300 bis 600 € an — abhängig von Verfahrenstiefe und Gerichtsinstanz.

  • Mit Rechtsschutz: 0 € (100 % Übernahme bei Bußgeldverfahren)
  • Ohne Rechtsschutz, mit Erfolg: 0 € (Erfolgshonorar)
  • Ohne Rechtsschutz, ohne Erfolg: 300-600 € typisch
  • Vor Gericht zusätzlich: 100-300 € Gerichtskosten

PAA: Sieben Todsünden

Was sind die "7 Todsünden" im Verkehrsrecht?

Die "7 Todsünden" sind besonders schwere Verstöße, die laut § 315c StGB als gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr gewertet werden: Vorfahrt-Missachtung, falsches Überholen, falsches Fahren an Fußgängerüberwegen, zu schnelles Fahren an unübersichtlichen Stellen, Nicht-Einhalten der rechten Fahrbahnseite, Wenden/Rückwärtsfahren auf Autobahnen, Nichtkenntlichmachen liegengebliebener Fahrzeuge.

Bei Verwirklichung einer dieser Tatbestände droht Strafverfahren mit Führerscheinentzug und Geldstrafe von 30 bis 360 Tagessätzen. Eine anwaltliche Verteidigung ist hier nicht optional — sie ist absolut notwendig. Anders als bei einfachen Bußgeldverfahren geht es um den Strafregister-Eintrag.

BUSSGELD-TABELLE 2026

Wie hoch ist das Bußgeld bei welcher Geschwindigkeit?

Der aktuelle Bußgeldkatalog 2026 bei Geschwindigkeitsverstößen innerorts (Pkw). Bei Wiederholung verdoppelt sich die Strafe. Punkte und Fahrverbot kommen zur Geldstrafe hinzu.

Zu schnell umBußgeldPunkteFahrverbot
bis 10 km/h30 €0
11 – 15 km/h50 €0
16 – 20 km/h70 €0
21 – 25 km/h115 €1
26 – 30 km/h180 €11 Monat¹
31 – 40 km/h260 €21 Monat
41 – 50 km/h400 €21 Monat
51 – 60 km/h560 €22 Monate
Über 70 km/h800 €23 Monate

¹ Bei Wiederholungstätern innerhalb von 12 Monaten. Die Bußgeld-Tabelle Pkw außerorts liegt jeweils etwa 15-20 % unter den Innerorts-Werten. Toleranz: 3 km/h bis 100 km/h, darüber 3 % der gemessenen Geschwindigkeit.

HÄUFIGE FRAGEN ZUM VERKEHRSRECHT

Was du beim Bußgeldbescheid wissen solltest.

Lohnt sich der Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid?
Bei Geschwindigkeitsverstößen sind etwa 35 Prozent aller Einsprüche erfolgreich, oft durch fehlerhafte Eichung oder Beweislücken. Bei Abstandsverstoß und Rotlicht sind die Quoten ähnlich. Da die Prüfung kostenlos ist und Rechtsschutzversicherung meist greift, gibt es kein finanzielles Risiko.
Wie lange habe ich Zeit für den Einspruch?
Die Einspruchsfrist beträgt 2 Wochen ab Zustellung des Bußgeldbescheids. Diese Frist ist strikt — wird sie versäumt, gilt der Bescheid als rechtswirksam. Wichtig: das Zustellungsdatum richtet sich nach dem gelben Brief, nicht nach dem Tag, an dem du den Bescheid tatsächlich öffnest.
Welche Punkte verfallen wann?
Punkte in Flensburg verfallen automatisch: 1-Punkt-Vergehen nach 2,5 Jahren, 2-Punkte-Vergehen nach 5 Jahren, 3-Punkte-Vergehen nach 10 Jahren. Ein Punkte-Abbau-Seminar reduziert maximal 1 Punkt — und nur einmal alle 5 Jahre.
Wann droht ein Fahrverbot?
Ab 21 km/h zu schnell innerorts oder 26 km/h außerorts droht 1 Monat Fahrverbot. Auch Rotlichtverstoß qualifiziert (Rot über 1 Sekunde) und Abstandsverstoß ab 5/10 des halben Tacho-Werts. Bei beruflicher Notwendigkeit kann das Fahrverbot in eine höhere Geldstrafe umgewandelt werden — verhandelbar.
Was zahlt die Rechtsschutzversicherung?
Verkehrsrechtsschutz übernimmt in der Regel 100 Prozent der Anwaltskosten plus Gerichtskosten. Selbst ohne Versicherung lohnt sich der Einspruch häufig: Plattformen wie Geblitzt.de arbeiten mit Erfolgshonorar — du zahlst nur bei Einstellung oder Reduzierung.
Was tun bei Anhörungsbogen vor dem Bußgeld?
Wichtig: keine Aussage zum Sachverhalt machen, niemals den Fahrer angeben wenn du nicht selbst gefahren bist. Du musst nur Angaben zur Person machen (Name, Adresse), nicht zum Vorgang. Eine professionelle Beratung VOR Beantwortung des Anhörungsbogens kann später die Verteidigung deutlich erleichtern.
Wie funktioniert das Punkte-Abbau-Seminar?
Bei 1-5 Punkten in Flensburg kannst du freiwillig ein "Fahreignungsseminar" (FES) absolvieren — Kosten etwa 400 Euro. Es reduziert deinen Punktestand um 1 Punkt. Maximal einmal alle 5 Jahre möglich. Für Wiederholungstäter mit höherem Punktestand ist eine MPU verpflichtend.

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